Orthesen & Bandagen – Sitzt, passt, wackelt und hat Luft …

Zu den Zeiten meiner Verletzungen war ich jeweils in einem Angestelltenverhältnis und über die gesetzliche Krankenversicherung versichert. Für die benötigten Utensilien, also Ruhigstellungsschienen, Orthesen & Bandagen musste ich also nichts bzw. nur die Zuzahlung leisten. Aus diesem Grund interessierte mich der Preis dieser Dinge nicht wirklich. Als ich jedoch in einem Gespräch mit einem Leidensgenossen – der selbstständig war und dementsprechend aus eigener Tasche zahlen musste – erfuhr, was das Ganze kostet, war ich schon sehr überrascht. Aus diesem Grund – und weil es auch einfach mit reingehört – hier eine Übersicht der verschiedenen Produkte aus diesem Bereich. Die von mir genutzten sind allerdings nicht dabei, da ich sie vom Krankenhaus erhielt. Als genereller Hinweis für die Schiene, Orthese und Bandagen gilt: Unbedingt auf die richtige Größe achten. Gehen Sie bestenfalls vorab in ein Sanitätshaus o.Ä. um sich dort beraten und „ausmessen“ zu lassen.

Orthesen & Bandagen schützen und stützen

Ruhigstellungsschiene

Nach der OP muss das Knie logischerweise erst einmal ruhiggestellt werden. Dies wird mittels einer sogenannten Ruhigstellungsschiene gewährleistet. Gerade bei ambulanten Operationen (bei mir waren es 3) muss daher vorab eine derartige Schiene besorgt werden, welche am Tag der OP mitgebracht werden muss. Zumindest war er bei mir so. Mir wurde durch das Krankenhaus vorab eine Ruhigstellungsschiene zur Verfügung gestellt, welche ich dann nur mitbringen musste.

Knie-Orthesen

Die Orthese sorgt vor und vor allem nach der OP einerseits für die nötige Stabilisierung und Ruhigstellung des Knies. Andererseits kann man den Grad der Beugung und Streckung einstellen und somit Fehlbelastungen vorbeugen und damit den Heilungsprozess positiv beeinflussen.

Kniebandagen

Nachdem man alles hinter sich gebracht hat, will man irgendwann wieder Sport treiben. Zumindest soweit es einem möglich ist. Um dem Knie weitere Stabilität zu verleihen, sollte man – zumindest anfänglich – Kniebandagen nutzen. Diese gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, weshalb es ratsam ist sich vorab gründlich zu informieren. Auch hier rate ich wieder zur persönlichen Vor-Ort-Beratung im Sanitätshaus. Die Kosten für die Bandage musste ich damals leider selbst übernehmen, weshalb ich auch lange suchte und mich gründlich informierte. Die Wahl viel letztendlich auf eine Kniebandage aus dem Hause Bauerfeind. Die Wahl habe ich zu keiner Zeit bereut. Allerdings musste ich nach einer Weile eine neue Bandage kaufen, da der Muskelaufbau zum Zeitpunkt des Erstkaufs noch nicht so weit vorangeschritten war und die Bandage irgendwann nicht mehr passte.
Interessant ist auch, dass die Kniebandage für viele nicht nur den physischen Effekt der Stabilisierung hat sondern auch einen psychischen Aspekt.

Fazit

Getreu nach dem Motto „Orthesen & Bandagen schützen und stützen“ begleiten einen diese Produkte vor, während und nach einer Sportverletzung wie dem Kreuzbandriss. Von daher sollte man – sofern man Einfluss darauf hat – darauf achten, dass man hier nicht am falschen Ende spart.

Meine persönliche Empfehlung in der Kategorie „Orthesen & Bandagen“

Hier habe ich mich, wie sollte es anders sein, für eine Kniebandage von Bauerfeind entschieden. Der Grund hierfür ist, dass ich nach meinen Verletzungen irgendwann wieder mit Sport anfing – in meinem Fall heißt das Fahrradfahren und Wandern – und auf Empfehlung meines Arztes eine Kniebandage tragen sollte. Nach langer Recherche fiel meine Wahl auf ein Bauerfeind Produkt. Die Entscheidung habe ich bisher zu keiner Zeit bereut und empfehle diese Produkte auch bedenkenlos weiter.